Der typische Geruch neuer Möbel oder frisch gestrichener Wände ist meist nichts anderes als VOCs, die in die Raumluft verdunsten. Dieser Artikel erklärt, was dahintersteckt und wie sich die Belastung senken lässt.
Was sind VOCs?
VOC steht für Volatile Organic Compounds, auf Deutsch flüchtige organische Verbindungen. Es handelt sich um eine große Gruppe chemischer Stoffe, die bei Raumtemperatur leicht verdunsten und so in die Luft gelangen. Viele davon sind geruchlich wahrnehmbar, manche aber auch geruchlos.
Woher kommen VOCs in Innenräumen?
Typische Quellen sind:
- Farben, Lacke und Klebstoffe, besonders in den Wochen nach dem Anstrich oder Verlegen.
- Neue Möbel und Bodenbeläge, die Lösemittel aus der Herstellung noch enthalten.
- Reinigungs- und Pflegemittel, besonders stark riechende oder stark konzentrierte Produkte.
- Drucker, Kopierer und elektronische Geräte, in geringerem Umfang auch im Dauerbetrieb.
- Produktionsprozesse in Industrie und Gewerbe, etwa bei Lackierereien oder in der chemischen Industrie, dort oft in deutlich höheren Konzentrationen als im Wohnbereich.
Macht sich eine VOC-Belastung bemerkbar?
Häufig berichtete Beschwerden bei anhaltend hoher VOC-Belastung sind Geruchsempfindungen, Reizungen der Augen und Atemwege sowie Kopfschmerzen, ähnlich den Symptomen, die auch beim Sick-Building-Syndrom beschrieben werden, siehe Sick-Building-Syndrom.
Wie wird man VOCs in der Raumluft los?
Nach Neuanschaffungen oder Renovierungen hilft intensives, mehrfach tägliches Stoßlüften über mehrere Wochen, bis die Hauptbelastung abgeklungen ist. Die Materialien selbst geben jedoch oft über Monate geringe Mengen ab, die sich nicht wegwischen oder weglüften lassen.
Dauerhaft wirkt bipolare Ionisation: Sie baut VOCs direkt in der Raumluft ab, kontinuierlich und unabhängig davon, ob die Quelle im Raum bleibt. Das ist besonders dort relevant, wo VOCs aus baulichen oder betrieblichen Gründen dauerhaft entstehen, etwa in Produktionsbereichen, und sich nicht einfach entfernen lassen.
VOCs messen
AirCleanerQ hat einen eingebauten VOC-Sensor, der die Luftbelastung fortlaufend misst und die Reinigungsleistung automatisch daran anpasst, statt durchgehend mit voller Leistung zu arbeiten.
Welches Gerät für VOC-Belastung?
Für Büros, Schulen und ähnliche Räume mit Rasterdecke eignet sich AirCleanerQ mit seinem VOC-Sensor. Für Industrie und Produktion, wo VOCs oft in größeren Mengen und auf größerer Fläche entstehen, eignen sich AeroTec2 oder, für größere Hallen, AeroMat. Ein Überblick über die übrigen Faktoren der Raumluftqualität steht im Artikel Raumluftqualität verbessern.


